Humanitäre Cuba Hilfe e.V.  
Medizinische Hilfslieferungen, humanitäre, kulturelle und politische Projekte, Informationsarbeit

www.hch-ev.de

HCH: Humanitäre Cuba Hilfe
- ein Stück menschlicher Solidarität jenseits politischen Kalküls und ideologischer Starre, Begegnungen zwischen Menschen -


Cubanischer Oldtimer Cubanische Kinder spielen Schach Saxophonspieler auf Cuba Cubanische Hausansicht Aufforderung das Embargo zu stoppen


Privater Filmclub mit Filmen aus und über Kuba und Lateinamerika

=> Privater Filmclub der HCH

Die HCH hat im August 2017 ein neues Format gestartet und zeigt Filme aus und über Kuba und Lateinamerika im Rahmen eines privaten Filmclubs

Die Humanitäre Cubahilfe HCH will Kuba und Lateinamerika in monatlichem Turnus in Spiel- und Dokumentarfilmen vorstellen, um so ein realistischeres Bild der Wirklichkeiten und der Prozesse der genannten Region zu zeigen als es leider unsere Konzernmedien tun.

Folgende Filme könnt bzw. konntet ihr im Rahmen des Filmclubs sehen.



FILMABEND am 18.10.2018
UNA NOCHE von Lucy Mulloy, Kuba 2012

WANN und WO? am 18.10.2018 um 19:00 Uhr im Bahnhof Langendreer, Raum 6, Wallbaumweg 108, 44894 Bochum

Una Noche

von Lucy Mulloy, Kuba 2012

Havanna heute. Lila und Zwillingsbruder Elio träumen von einem anderen Leben. Zwar ist da die karibische Stadt, die sie packt und fasziniert, gleichzeitig wissen sie, dass es andereMöglichkeiten gibt und dass ihr Leben oft genug am Rand steht. Ein Film voller Energie über eine Insel, auf der man bleiben möchte und doch abhaut.

Nur neunzig Meilen trennen die karibische Insel Kuba von Florida. Wie viele Kubanerinnen und Kubaner wollen auch Lilas Zwillingsbruder Elio und sein Freund Raúl weg aus Havanna. Sie wählen den gefährlichen Weg übers Meer, den während Jahren ungezählte gewählt haben, die sich absetzen wollten. Aus ein paar Brettern und zwei Autoreifen wird ein Floss gebastelt, und damit wollen Elio und Raúl die Flucht wagen. Lila fährt mit.

Regisseurin Lucy Mulloy zeigt in ihrem packenden Spielfilmdebüt die faszinierenden Seiten Havannas, das Magische und einzigartige der kubanischen Hauptstadt. Aber sie spart auch die Schattenseiten nicht aus und erzeugt damit jene Atmosphäre, in der die Jugendlichen zwischen Bleiben und Abhauen zerrissen sind.

Der Film wurde 2012 mit dem Publikumspreis beim Filmfestival Havanna ausgezeichnet.

Eine Veranstaltung des HCH Filmclubs
Einleitung/ Diskussion: Rainer Vowe

Im HCH e.V. Filmclub wird versucht, die derzeitige, schnelle Veränderung vieler gesellschaftlicher Bereiche in Kuba anhand kubanischer und lateinamerikanischer Diskurse zu verfolgen und zu analysieren.
Am Beispiel kubanischer (und auch regionaler) Filme - Fiktion ebenso wie Dokus - wollen wir die Sicht überwiegend kubanischer Künstler*innen und Intellektueller auf aktuelle und historische Entwicklungen,
Konzepte, Debatten wie auch Widersprüche und Probleme der kubanischen Gesellschaft kennenlernen und diskutieren.

HCH e.V.-Filmclub: Die Diskussionsveranstaltungen mit Filmbeispielen richten sich an Mitglieder der HCH e.V., Förderer und an den Aktivitäten des Vereins Interessierte; die insofern geschlossenen Veranstaltungen
sind eintrittsfrei.

PDF-Datei von der Veranstaltung.



FILMABEND am 16.08.2018: Der Tod eines Bürokraten – La muerte de un burocrata von Tomás Gutiérrez Alea, Kuba 1966

Wann und wo? 16.08.2018 – 19:00 Uhr Bahnhof Langendreer Ÿ Raum 6
Wallbaumweg 108 Ÿ 44894 Bochum

Mit "Der Tod eines Bürokraten" drehte Tomás Gutiérrez Alea 1966 eine bissige Satire über die wuchernde Bürokratie in Kuba (und nicht nur dort).

Der Tod eines Bürokraten

mehr Infos in der PDF-Datei,



=> FILM SUITE HABANA am 19.04.2018

Liebe Kubafreund*innen
ich möchte Euch einladen für unseren nächsten Filmabend am 19.4., an dem wir mit Suite Habana einen der besten kubanischen Spielfilme zeigen werden,.

WANN und WO? 19.4.2018 19 Uhr
Bahnhof Langendreer, Raum 6, Wallbaumweg 108, 44894 Bochum

Informationen zu Suite Habana (PDF-Datei)

Suite Habana

Nos vemos
Euer Klaus Piel



=> Film DIE REISE DES JUNGEN CHE - THE MOTORCYCLE DIARIES am 15.03.2018h3>

WANN und WO? 15.03.2018 19:00 Uhr
Bahnhof Langendreer – Raum 6
Wallbaumweg 108 in 44894 Bochum

Die Reise des jungen Che

Der private Filmclub der HCH e.V. präsentiert mit
DIE REISE DES JUNGEN CHE - THE MOTORCYCLE DIARIES
einen Film aus dem Jahre 2004 von dem brasilianischen Regisseur Walter
Salles und produziert von Robert Redford.

... mehr zum Film (PDF-Datei).


Mercedes Sosa

WANN und WO? 15.2.2018 19 Uhr Bahnhof Langendreer, Raum 6, Wallbaumweg 108, 44894 Bochum

Film Mercedes Sosa

Der HCH-Filmclub zeigt in einem Film von Stefan Paul das Filmporträt der großen politischen Sängerin „Sera posible el Sur?“ aus dem Jahre 2008. Bekannt auch unter dem Namen „La Negra“ war sie die Ikone des Widerstandes gegen die Diktatur in Argentinien und darüber hinaus. Der Film zeigt Bilder ihrer Konzertreise 1984 durch Argentinien und ihrer Tournee durch Deutschland 2008.

Einleitung: Rainer Vowe und Regina Gross
Eintritt frei

 



POR LA VIDA - Für das Leben

WANN und WO? 11.1.2018 19 Uhr Bahnhof Langendreer, Raum 6, Wallbaumweg 108, 44894 Bochum

Der HCH-Filmclub zeigt den bewegenden Dokumentarfilm von Niurka Dámarya Rodríguez über die Brigade Henry Reeves und ihren Ebola-Einsatz in Westafrika, über ihre Motivation und ihr Selbstverständnis.

Kuba 2016
Englische Untertitel, Eintritt frei

Der Film Por la Vida ...



Film Conducta:
Terminkorrektur: NICHT 11.12.2017 SONDERN AM 14.12.2017 um 19 Uhr im Bahnhof Langendreer
Der private Filmclub der HCH präsentiert einen
Film von Ernesto Daranas aus dem Jahre 2014
Mit einer Einführung des Filmwissenschaftlers Rainer Vowe

Conducta - Wir werden sein wie Che: Preisgekröntes Drama um eine Lehrerin mit Herz für Schüler aus schwierigen Verhältnissen.

WANN: 14.12.2017 19 Uhr
WO: Bahnhof Langendreer, Raum 6, Wallbaumweg 108, 44894 Bochum

Conducta

„Chala (Armando Valdes Freire) sehnt sich wie alle kleinen Jungs nach einer unbeschwerten Kindheit. Doch die Realität sieht anders aus, denn der Elfjährige lebt mit seiner drogenabhängigen Mutter (Yuliet Cruz) in einer heruntergekommenen Siedlung in Havanna. Um ihren kläglichen Lebensunterhalt zu sichern, kümmert sich Chala nach der Schule um seinen Hund, den er an Kämpfen teilnehmen lässt. Seine sanfte Seite zeigt er, wenn er seine Brieftauben liebevoll züchtet und trainiert. Die Gewalt und Perspektivlosigkeit, die sein Umfeld prägen, färbt jedoch langsam auf Chala ab. Immer wieder fällt dieser in der Schule durch sein aggressives und rebellisches Verhalten auf. Die Schulleitung gibt den Jungen schließlich auf und steckt ihn in eine Umerziehungsanstalt. Seine engagierte Lehrerin Carmela (Alina Rodríguez), die kurz vor der Pensionierung steht, hält jedoch an Chala fest. Sie weiß, dass das auffallende Verhalten der Kinder aus den schwierigen Verhältnissen, in denen sie aufwachsen, herrührt. Carmela mobilisiert Lehrer und Schüler, um Chala zurückzuholen und ihm eine Chance auf eine bessere Zukunft zu geben. Mit ihrem Engagement zieht sie den Unmut der konservativen Schulleitung auf sich, die die kommunistischen Ideale gefährdet sieht. Carmela geht es jedoch um das Prinzip. Chala ist für sie nicht nur ein Einzelfall, sondern ein Symptom für die sozialen Probleme im gesamten Kuba. Der kubanische Regisseur Ernesto Daranas fing zunächst beim Theater und Radio an. Inzwischen arbeitet er als Drehbuchautor fürs kubanische Fernsehen und lehrt als Dozent an der Filmhochschule in Havanna. Sein erster großer Spielfilm „¿La vida en rosa?“ wurde auf Grund der surrealistischen Bildsprache zum kubanischen Kultfilm.“ (Arte Film)



Film: Erdbeer & Schokolade

Terminkorrektur: NICHT 13.11.2017 SONDERN 09.11.2017 19 Uhr

Bahnhof Langendreer, Raum 6, Wallbaumweg 108, 44894 Bochum

Der private Filmclub der HCH präsentiert einen Film von

Tomás Gutiérrez Alea und Juan Carlos Tabío

Mit einer Einführung des Filmwissenschaftlers Rainer Vowe

Erdbeer und Schokolade Filmclub HCH

„Havanna in den 90er Jahren: In einem Eiscafe trifft der systemkritische Künstler Diego auf den naiven Studenten David. Während der schwule Diego darauf hofft, den schönen Jungkommunisten ins Bett zu bekommen, wittert der linientreue David die Chance, einen Staatsfeind zu entlarven. Zwischen den beiden entwickeln sich leidenschaftliche Debatten über persönliche und politische Freiheiten. Unter Diegos Einfluss beginnt Davids Idealbild vom System zu bröckeln. Bald verbindet die beiden eine tiefe Freundschaft, so dass die ursprünglichen Ziele - Verführung auf der einen, Bespitzelung auf der anderen Seite - völlig an Bedeutung verlieren. Doch dann erhält Diego Berufsverbot...“ (Arthaus)
Der Film gewann 1994 bei den Internationalen Filmfestspielen in Berlin den Silbernen Bär.



09.10.2017: Film "Ché Guevara- Das bolivianische Tagebuch"

Wann: 09.10.2017 19 Uhr
Wo: Bahnhof Langendreer, Raum 6, Wallbaumweg 108, 44894 Bochum

Filmplakat Bolivianisches Tagebuch

Der private Filmclub der HCH präsentiert am 50. Todestag des Che den Film
Das bolivianische Tagebuch

Mit einer Einführung des Lateinamerikaexperten Günter Pohl und des Filmwissenschaftlers Rainer Vowe

Am 9. Oktober 2017 jährt sich zum 50. Mal der Todestag des argentinischen Arztes, Politikers und Freiheitskämpfers Ernesto Guevara de la Serna, genannt "Che". Als Medizinstudent reiste der junge "Che" durch Lateinamerika, in der Absicht, seinen Kontinent kennenzulernen. 1959 war er maßgeblich am Erfolg der kubanischen Revolution beteiligt. Als Chef der Nationalbank und Industrieminister half er mit, den neuen Staat auf Kuba aufzubauen. 1965 ging er in den Kongo, um den dortigen Befreiungskampf zu unterstützen.
Zwei Jahre später als er die Revolution nach Bolivien zu tragen versuchte, wurde er von bolivianischen Militärs gefangengenommen und im Auftrag der CIA ermordet. Bis heute gilt Che überall in der Welt als Symbol des sozialen Widerstandes und ist das Idol von Millionen von Menschen. Seine Ehrlichkeit, seine konsequente Haltung, sein Mut und seine Menschlichkeit haben Vorbildcharakter und üben noch heute eine starke Ausstrahlung auf viele Menschen aus.



"El Comandante" am 14.8.2017 um 19 Uhr im Raum 6, Bahnhof Langendreer, Wallbaumweg 108

Aus MoviePilot:

Oliver Stone setzt mit diesem eindringlichen Portrait von Fidel Castro seine Leidenschaft für die großen amerikanischen Themen fort. In großartigen Filmen wie "Platoon", "Geboren am 4. Juli" und "JFK" hat er bisher seinen Finger stets in die Wunden der amerikanischen Politik gelegt und das gesellschaftliche Selbstverständnis der Amerikaner hinterfragt. In "Comandante" trifft Oliver Stone auf Fidel Castro und hat drei Tage Zeit, dem Mythos dieses Mannes und seiner Politik auf die Spur zu kommen. Im Verlauf von zahlreichen aufschlussreichen Gesprächen erzählt Castro freimütig über seine Jugend, seinen Aufstieg zur Macht und darüber, wie er den gegenwärtigen Zustand seines Landes sieht. Durch die private Gesprächsatmosphäre zeichnet sich allerdings auch ein Bild des Privatmannes Castro ab, der Sophia Loren verehrt, "Titanic" leider nur auf Video gesehen hat und gesteht, niemals beim Psychiater gewesen zu sein, da dafür einfach nie Zeit war. Dabei verliert Stone aber nie die zu Grunde liegende Fragestellung aus den Augen: Wie konnte Castro als unbequemer Widersacher der Supermacht USA über vier Jahrzehnte lang die Stirn bieten?