Humanitäre Cuba Hilfe e.V.  
Medizinische Hilfslieferungen, humanitäre, kulturelle und politische Projekte, Informationsarbeit

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HCH: Humanitäre Cuba Hilfe
- ein Stück menschlicher Solidarität jenseits politischen Kalküls und ideologischer Starre, Begegnungen zwischen Menschen -


Cubanischer Oldtimer Cubanische Kinder spielen Schach Saxophonspieler auf Cuba Cubanische Hausansicht Aufforderung das Embargo zu stoppen


Privater Filmclub mit Filmen aus und über Kuba und Lateinamerika

=> Privater Filmclub der HCH

Die HCH hat im August 2017 ein neues Format gestartet und zeigt Filme aus und über Kuba und Lateinamerika im Rahmen eines privaten Filmclubs

Die Humanitäre Cubahilfe HCH will Kuba und Lateinamerika in monatlichem Turnus in Spiel- und Dokumentarfilmen vorstellen, um so ein realistischeres Bild der Wirklichkeiten und der Prozesse der genannten Region zu zeigen als es leider unsere Konzernmedien tun.

Folgende Filme könnt bzw. konntet ihr im Rahmen des Filmclubs sehen.



Film Conducta:
11.12.2017 um 19 Uhr im Bahnhof Langendreer
Der private Filmclub der HCH präsentiert einen
Film von Ernesto Daranas aus dem Jahre 2014
Mit einer Einführung des Filmwissenschaftlers Rainer Vowe

Conducta - Wir werden sein wie Che: Preisgekröntes Drama um eine Lehrerin mit Herz für Schüler aus schwierigen Verhältnissen.

WANN: 11.12.2017 19 Uhr
WO: Bahnhof Langendreer, Raum 6, Wallbaumweg 108, 44894 Bochum

Conducta

„Chala (Armando Valdes Freire) sehnt sich wie alle kleinen Jungs nach einer unbeschwerten Kindheit. Doch die Realität sieht anders aus, denn der Elfjährige lebt mit seiner drogenabhängigen Mutter (Yuliet Cruz) in einer heruntergekommenen Siedlung in Havanna. Um ihren kläglichen Lebensunterhalt zu sichern, kümmert sich Chala nach der Schule um seinen Hund, den er an Kämpfen teilnehmen lässt. Seine sanfte Seite zeigt er, wenn er seine Brieftauben liebevoll züchtet und trainiert. Die Gewalt und Perspektivlosigkeit, die sein Umfeld prägen, färbt jedoch langsam auf Chala ab. Immer wieder fällt dieser in der Schule durch sein aggressives und rebellisches Verhalten auf. Die Schulleitung gibt den Jungen schließlich auf und steckt ihn in eine Umerziehungsanstalt. Seine engagierte Lehrerin Carmela (Alina Rodríguez), die kurz vor der Pensionierung steht, hält jedoch an Chala fest. Sie weiß, dass das auffallende Verhalten der Kinder aus den schwierigen Verhältnissen, in denen sie aufwachsen, herrührt. Carmela mobilisiert Lehrer und Schüler, um Chala zurückzuholen und ihm eine Chance auf eine bessere Zukunft zu geben. Mit ihrem Engagement zieht sie den Unmut der konservativen Schulleitung auf sich, die die kommunistischen Ideale gefährdet sieht. Carmela geht es jedoch um das Prinzip. Chala ist für sie nicht nur ein Einzelfall, sondern ein Symptom für die sozialen Probleme im gesamten Kuba. Der kubanische Regisseur Ernesto Daranas fing zunächst beim Theater und Radio an. Inzwischen arbeitet er als Drehbuchautor fürs kubanische Fernsehen und lehrt als Dozent an der Filmhochschule in Havanna. Sein erster großer Spielfilm „¿La vida en rosa?“ wurde auf Grund der surrealistischen Bildsprache zum kubanischen Kultfilm.“ (Arte Film)



Film: Erdbeer & Schokolade

13.11.2017 19 Uhr
Bahnhof Langendreer, Raum 6, Wallbaumweg 108, 44894 Bochum

Der private Filmclub der HCH präsentiert einen Film von

Tomás Gutiérrez Alea und Juan Carlos Tabío

Mit einer Einführung des Filmwissenschaftlers Rainer Vowe

Erdbeer und Schokolade Filmclub HCH

„Havanna in den 90er Jahren: In einem Eiscafe trifft der systemkritische Künstler Diego auf den naiven Studenten David. Während der schwule Diego darauf hofft, den schönen Jungkommunisten ins Bett zu bekommen, wittert der linientreue David die Chance, einen Staatsfeind zu entlarven. Zwischen den beiden entwickeln sich leidenschaftliche Debatten über persönliche und politische Freiheiten. Unter Diegos Einfluss beginnt Davids Idealbild vom System zu bröckeln. Bald verbindet die beiden eine tiefe Freundschaft, so dass die ursprünglichen Ziele - Verführung auf der einen, Bespitzelung auf der anderen Seite - völlig an Bedeutung verlieren. Doch dann erhält Diego Berufsverbot...“ (Arthaus)
Der Film gewann 1994 bei den Internationalen Filmfestspielen in Berlin den Silbernen Bär.



09.10.2017: Film "Ché Guevara- Das bolivianische Tagebuch"

Wann: 09.10.2017 19 Uhr
Wo: Bahnhof Langendreer, Raum 6, Wallbaumweg 108, 44894 Bochum

Filmplakat Bolivianisches Tagebuch

Der private Filmclub der HCH präsentiert am 50. Todestag des Che den Film
Das bolivianische Tagebuch

Mit einer Einführung des Lateinamerikaexperten Günter Pohl und des Filmwissenschaftlers Rainer Vowe

Am 9. Oktober 2017 jährt sich zum 50. Mal der Todestag des argentinischen Arztes, Politikers und Freiheitskämpfers Ernesto Guevara de la Serna, genannt "Che". Als Medizinstudent reiste der junge "Che" durch Lateinamerika, in der Absicht, seinen Kontinent kennenzulernen. 1959 war er maßgeblich am Erfolg der kubanischen Revolution beteiligt. Als Chef der Nationalbank und Industrieminister half er mit, den neuen Staat auf Kuba aufzubauen. 1965 ging er in den Kongo, um den dortigen Befreiungskampf zu unterstützen.
Zwei Jahre später als er die Revolution nach Bolivien zu tragen versuchte, wurde er von bolivianischen Militärs gefangengenommen und im Auftrag der CIA ermordet. Bis heute gilt Che überall in der Welt als Symbol des sozialen Widerstandes und ist das Idol von Millionen von Menschen. Seine Ehrlichkeit, seine konsequente Haltung, sein Mut und seine Menschlichkeit haben Vorbildcharakter und üben noch heute eine starke Ausstrahlung auf viele Menschen aus.



"El Comandante" am 14.8.2017 um 19 Uhr im Raum 6, Bahnhof Langendreer, Wallbaumweg 108

Aus MoviePilot:

Oliver Stone setzt mit diesem eindringlichen Portrait von Fidel Castro seine Leidenschaft für die großen amerikanischen Themen fort. In großartigen Filmen wie "Platoon", "Geboren am 4. Juli" und "JFK" hat er bisher seinen Finger stets in die Wunden der amerikanischen Politik gelegt und das gesellschaftliche Selbstverständnis der Amerikaner hinterfragt. In "Comandante" trifft Oliver Stone auf Fidel Castro und hat drei Tage Zeit, dem Mythos dieses Mannes und seiner Politik auf die Spur zu kommen. Im Verlauf von zahlreichen aufschlussreichen Gesprächen erzählt Castro freimütig über seine Jugend, seinen Aufstieg zur Macht und darüber, wie er den gegenwärtigen Zustand seines Landes sieht. Durch die private Gesprächsatmosphäre zeichnet sich allerdings auch ein Bild des Privatmannes Castro ab, der Sophia Loren verehrt, "Titanic" leider nur auf Video gesehen hat und gesteht, niemals beim Psychiater gewesen zu sein, da dafür einfach nie Zeit war. Dabei verliert Stone aber nie die zu Grunde liegende Fragestellung aus den Augen: Wie konnte Castro als unbequemer Widersacher der Supermacht USA über vier Jahrzehnte lang die Stirn bieten?