PROJEKT
19. Fiesta Moncada am
22.07.2012 in
Bochum
Wir, die Bochumer Humanitäre Cubahilfe (HCH e.V.) freuen uns,
dieses Jahr die Fiesta bei uns im Herzen des Ruhrgebiets austragen
zu dürfen.
Wir stecken mitten in den Planungen.
Details zur
Fiesta Moncada 2012 hier ...
PROJEKT anlässlich des verheerenden
Erdbebens auf Haiti: Cuba
hilft Haiti
Angesichts des Leids auf Haiti hilft Cuba wie immer in solchen
Situationen nach allen Kräften. Unter großem Einsatz helfen
cubanische Ärzte und andere Helfer wo sie können.
Wir helfen Cuba helfen mit unseren Spenden für den weiteren
effektiven und nachhaltigen Einsatz cubanischer Ärzte in Haiti.
WIE Sie HELFEN können, lesen Sie hier ...
Wahl als Bekenntnis
In Kuba wird am Sonntag
über die Zusammensetzung der Kommunalparlamente abgestimmt.
Klares
Signal für den Sozialismus erwartet
Von Tobias Kriele, Havanna
Wahlen ohne
Elefantenrunden, Werbeplakate und Wahlumfragen: Am Sonntag sind
in Kuba mehr als acht Millionen Wählerinnen und Wähler
aufgerufen, in den 169 Bezirken des Landes die Poder Popular,
die Volksvertretung auf Gemeindeebene, zu bestimmen. Deren
Aufgabe besteht in erster Linie darin, die Einwohner,
Institutionen und Betriebe ihres Bezirks bei der Wahrnehmung
ihrer Interessen gegenüber staatlichen Institutionen zu
unterstützen. Parteienlisten, Diätenzahlungen und Wahlkämpfe
sind in Kuba unbekannt. Die Kandidatur ist freiwillig, das
Mandat der Delegierten erstreckt sich über einen Zeitraum von
zweieinhalb Jahren. Dabei müssen die gewählten Abgeordneten sich
in regelmäßigen Abständen vor ihrer Basis verantworten und
können dabei das Mandat jederzeit wieder entzogen bekommen. In
Wahlkreisen, in denen am Sonntag keiner der Kandidaten die
einfache Stimmenmehrheit erreicht, kommt es eine Woche später
zur Stichwahl zwischen den beiden erfolgreichsten Bewerbern.
Auf Gemeindeebene
sind die Kubaner ab einem Alter von 16 Jahren wahlberechtigt.
Wie auch bei den alle fünf Jahre stattfindenden Wahlen zur
Provinzial- und Nationalversammlung überwachen Kinder in der
Kleidung der Jungpioniere die korrekte Abwicklung des
Wahlganges. Die Kandidaten wurden zwischen Januar und März in
landesweit über 50.000 Nachbarschaftsversammlungen nominiert.
Die Präsidentin der Nationalen Wahlkommission (CEN), Ana María
Mari Machado, zeigte sich anschließend sehr zufrieden mit der
gesellschaftlichen Zusammensetzung der Vorschläge. Drei Viertel
der zur Wahl Stehenden wurden nach dem Sieg der Revolution im
Jahre 1959 geboren, über 40 Prozent der Kandidaten sind Schwarze
oder Mulatten. Der Frauenanteil konnte im Vergleich zu den
letzten Wahlen auf Gemeindeebene auf nun über ein Drittel erhöht
werden, und auch der Anteil junger Menschen ist weiter im
Steigen begriffen.
Im
Selbstverständnis der kubanischen Demokratie stellt jede bei
Wahlen abgegebene Stimme nicht nur ein Votum für einen
bestimmten Kandidaten dar, sondern auch eine
Unterstützungserklärung für die nach langem Befreiungskampf
erreichte Unabhängigkeit und den Sozialismus. Und so geht auch
diese Abstimmung mit einer starken Politisierung der Bevölkerung
einher. Trotz der wirtschaftlichen Schwierigkeiten des Landes,
die auch durch Einschränkungen im alltäglichen Leben spürbar
sind, herrscht in der Bevölkerung eine kämpferische
Entschlossenheit. Auch die gegenwärtige internationale
Medienkampagne über angebliche Menschenrechtsverletzungen
schließt die Kubaner nur noch fester zusammen. Die
konterrevolutionären Splittergruppen, die seit jeher ohne
Einfluss bei der Bevölkerung sind, können in diesen Tagen nur
noch unter polizeilichem Schutz vor den wütenden Reaktionen der
Passanten auf die Straße gehen.
Wahlleiterin Mari
Machado sagt deshalb für Sonntag eine massive Wahlbeteiligung
voraus, die sie als Ausdruck der Einheit des kubanischen Volkes
und als ein massives Bekenntnis zur Revolution und zur
sozialistischen Demokratie interpretiert. Dies sei die
angemessene Antwort auf die Hetzkampagne des Imperialismus und
seiner Verbündeten, so die Funktionärin. Das Zentralorgan der
Kommunistischen Partei Kubas, Granma, erinnerte ihrerseits an
einen historischen Ausspruch Fidel Castros: »Ihr bezweifelt
unsere demokratische Verfassung? Dabei geben wir unserem Volk
nicht nur Stimmzettel in die Hand, sondern auch die Gewehre. Das
ist wahre Demokratie.«
junge Welt, 24.
April 2010 ---------------------------------------------
"Es kommt nicht darauf an, den Menschen der dritten
Welt mehr zu geben sondern Ihnen weniger zu stehlen."
Jean Ziegler
Aber solange es ist, wie es ist, helfen wir, wo, wie, wann
immer wir können, während wir gleichzeitig versuchen, die
Verhältnisse grundlegend zu verändern.
HELFEN Sie uns zu helfen ...
Bitte helfen Sie jetzt!
Verschickte Übersee-container nach Cuba und Mali:
110
weitere Infos ...
Webseite durchsuchen ...
