Humanitäre Cuba Hilfe e.V.
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PROJEKT
PROJEKT anlässlich des verheerenden
Erdbebens auf Haiti: Cuba
hilft Haiti PROJEKT
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187 Staaten stimmen in der UNO für die Aufhebung der Blockade. Nur USA, Israel und Palau dagegen. Washington will Forderung der Weltgemeinschaft erneut ignorierenVon Santiago Baez, junge Welt, 30. Oktober 2009 Die Welt verurteilt nahezu einstimmig die Blockade der USA gegen Kuba. Mit einem erneuten Rekordergebnis hat die UN-Vollversammlung in New York am Mittwoch zum achtzehnten Mal in Folge eine von der kubanischen Regierung eingebrachte Resolution verabschiedet, in der die sofortige Aufhebung des Handels- und Wirtschaftsembargos gegen die Insel gefordert wird. 187 der 192 Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen stimmten für den Antrag, zwei mehr als vor einem Jahr. Daß El Salvador nach der Regierungsübernahme durch die Kuba verbundene frühere Befreiungsbewegung FMLN erstmals gegen die Blockade stimmen würde, war erwartet worden, aber daß sich auch der Irak mit seiner Stimme gegen die Besatzungsmacht USA stellte, darf als Überraschung gelten. Gegen die kubanische Resolution und damit für die Aufrechterhaltung des Embargos stimmten nur die üblichen Verdächtigen: neben den Vereinigten Staaten selbst Israel und die gut 20000 Einwohner zählende Pazifikrepublik Palau. Die Marshall-Inseln und Mikronesien enthielten sich. Nichts geändert Bei seiner Rede in New York benannte der kubanische Außenminister
Bruno Rodríguez Parrilla anhand konkreter Beispiele, wie die Blockade
das Leben der Kubanerinnen und Kubaner gefährdet: »Alexis García Iribar
wurde in der Provinz Guantánamo mit einem Herzleiden geboren. Bereits im
Alter von sechs Jahren mußte er am 9. März 2009 am offenen Herzen
operiert werden, weil die Regierung der Vereinigten Staaten es den
nordamerikanischen Unternehmen NUMED, AGA und Boston Scientific
verbietet, Kuba die notwendigen Geräte für kinderärztliche
Katheteruntersuchungen zu verkaufen, mit denen chirurgische Eingriffe
vermieden werden könnten.« Seit dem Regierungsantritt von Barack Obama
habe sich an der Umsetzung der Blockade durch Washington nichts
geändert. Widersprüchliche Haltung Zu den Unterstützern der kubanischen Resolution gehörten alle Mitgliedsländer der Europäischen Union. In einer offiziellen Stellungnahme gegenüber der UNO hatte der Staatenbund zuvor seine Haltung damit begründet, daß durch die US-Embargo-Bestimmungen auch europäische Unternehmen in Mitleidenschaft gezogen würden. Für den außenpolitischen Sprecher der Linksfraktion im Bundestag, Wolfgang Gehrcke, zeigt sich hier ein Widerspruch in der deutschen Außenpolitik: »Auch Deutschland stimmte für die Aufhebung der US-Blockade. Umso unverständlicher ist es, daß die deutsche Regierung im Rahmen der EU die Initiative des spanischen Außenministers Moratinos, die Beziehungen der EU zu Kuba zu normalisieren, blockieren will.« Die eindeutige Haltung der Weltgemeinschaft solle Kanzlerin Merkel anhalten, von »doppelzüngiger Politik« Abstand zu nehmen. »Doch die Putschverwicklung der FDP-nahen Naumann-Stiftung in Honduras lassen Gegenteiliges befürchten. Auch der Koalitionsvertrag ist auf Konfrontation gerichtet,« warnte Gehrcke.
"Es kommt nicht darauf an, den Menschen der dritten Welt mehr zu geben sondern Ihnen weniger zu stehlen." Jean Ziegler Aber solange es ist, wie es ist, helfen wir, wo, wie, wann immer wir können, während wir gleichzeitig versuchen, die Verhältnisse grundlegend zu verändern. Verschickte Übersee-container nach Cuba und Mali: 110 Webseite durchsuchen ...
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