Humanitäre Cuba Hilfe e.V.  
Medizinische Hilfslieferungen, humanitäre, kulturelle und politische Projekte, Informationsarbeit

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HCH: Humanitäre Cuba Hilfe
- ein Stück menschlicher Solidarität jenseits politischen Kalküls und ideologischer Starre, Begegnungen zwischen Menschen -


Cubanischer Oldtimer Cubanische Kinder spielen Schach Saxophonspieler auf Cuba Cubanische Hausansicht Aufforderung das Embargo zu stoppen


Dringender Aufruf zur Hilfe für Kuba wegen des Jahrhundert-Hurrikans „Irma“

Wir bitten um Eure Spenden:

HCH-Spendenkonto:
Sparkasse Dortmund
IBAN DE52 4405 0199 0091 0160 36
BIC DORTDE33XXX
Stichwort "Hurrikan Irma"

Spenden für die HCH e.V. sind steuerlich abzugsfähig. Bei Spenden unter EUR 100,00 reicht der Überweisungsbeleg als Spendenquittung, bei Beträgen über EUR 100,00 stellen wir eine Spendenquittung aus wenn der/die Spender/in im Verwendungszweck der Überweisung seine vollständige Adresse vermerkt.

Euer Klaus Piel


Super-Hurrikan-Irma richtet immense Verwüstungen an

Die verheerenden Folgen des Super-Hurrikans IRMA auf mehreren Inseln der Karibik sind ein schwerer Schlag für die betroffenen Menschen. Die Bilder und Berichte über die Schäden und Verwüstungen sind schockierend. Der Hurrikan hat trotz der aufwändigen Schutzvorkehrungen gerade auch im Osten und der gesamten Nordküste Kubas immense Schäden angerichtet, die regionale Infrastruktur beschädigt und einige Wohnbezirke zerstört. Das Eindringen des Meeres und über fünf Meter hohe Wellen verursachten schwere Schäden an den Ufern der gesamten Küstenregion.

Hurrikan Irma auf Kuba

Bemerkenswert und bedauerlich ist wiederum, dass in den bürgerlichen Medien dieses Landes über Kuba so gut wie nicht berichtet worden ist, während seit Tagen über Florida ausführliche Berichte und Bilder gezeigt werden. Eine Ausnahme war ein Radiobeitrag von Anne-Katrin Mellmannaus dem ARD-Hörfunkstudio Mexiko City, der auch die Skurilität des immer noch andauernden willkürlichen US-Embargos erwähnt und mit dem Schlusssatz kommentiert: „Irma hat viel von seiner zerstörerischen Kraft in Kuba gelassen … Kubas Leid könnte somit Floridas Glück werden“.

Diesmal gab es 10 Tote auf Kuba, davon drei, die sich der Evakuierung verweigerten, zwei Tote durch Stromschläge, 2 beim Einsturz des Daches ihres Hauses (das offenbar nicht als einsturzgefährdet galt), 2 Tote in einem Bus, auf den ein Balkon herabstürzte. Und eine 89 Jahre alte Kubanerin wurde ertrunken in einem Gewässer gefunden.

Dass im sozialistischen Kuba selten Menschenopfer und nicht noch mehr Zerstörungen zu beklagen sind, ist den aufwändigen und kostspieligen Sicherheitsvorkehrungen in Kuba zu verdanken. Trotz der schwierigen wirtschaftlichen Lage wurden diese in gewohnt professioneller und sorgfältiger Weise vorgenommen. Die UN und internationale Hilfsorganisationen haben die bisherige Qualität der Kubanischen Krisenbewältigung wiederholt gelobt und als Vorbild empfohlen.

Hurrikan Irma auf Kuba Bild 2

Aus der Provinz Camagüey heißt es: „Als Hauptschäden in der Provinzhauptstadt werden bislang umgestürzte Bäume, Elektro- und Telefonmasten und Schäden an Dächern von Wohnhäusern und staatliche Einrichtungen, wie dem Theater gemeldet.“ Aus der ganzen Nordküste wurden Starkregen und hohe Wellen gemeldet, die zu Überschwemmungen führten. Die maximale Windgeschwindigkeit lag bei 250 km/h, womit es sich um einen Hurrikan der Stufe 4 bis zu Stufe 5 (Saffir-Simpson-Skala) handelte.

Hurrikan Irma auf Kuba Bild 3

Die aufwändigen Schutzmaßnahmen und die Behebung der Zerstörungen sind mit extrem hohen Kosten verbunden, die Kuba allein nicht zu tragen vermag. Daher werden auch in Kuba dringend Finanzmittel für den Wiederaufbau von Schulen, Ärztezentren, Wohnhäusern, Straßen, Brücken etc. benötigt. Es müssen Baustoffe, Baugeräte, Werkzeug u.v.a.m. beschafft werden!

Aufgrund der Schwere der Zerstörungen und Schäden durch den Hurrikan in Kuba rufen wir AUCH die Sozialverbände und Kirchen, sowie die Bundesregierung nachdrücklich dazu auf, großzügige Geldspenden zur Hilfe in Kuba zu übermitteln.
BITTE spenden Sie für die Menschen in Kuba!