Humanitäre Cuba Hilfe e.V.  
Medizinische Hilfslieferungen, humanitäre, kulturelle und politische Projekte, Informationsarbeit

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HCH: Humanitäre Cuba Hilfe
- ein Stück menschlicher Solidarität jenseits politischen Kalküls und ideologischer Starre, Begegnungen zwischen Menschen -


Cubanischer Oldtimer Cubanische Kinder spielen Schach Saxophonspieler auf Cuba Cubanische Hausansicht Aufforderung das Embargo zu stoppen


Errichtung des Zentrums für soziale Integration (CSI)

Das Bild des Speiseraums schmückt ein Bild des "CHE"

Das Personal der Küche wird durch Patienten unterstützt

Außenansicht des Speiseraums

Das Zentrum für Soziale Integration dient der Erstbetreuung von hilflos aufgefundenen Personen innerhalb der Provinz Pinar del Rio.
Es liegt in einem Außenbezirk der Stadt Pinar.

Das Zentrum bietet zurzeit Platz für 28 Patienten, wobei den Patienten differenzierte Hilfestellungen in medizinischen, sozialen und psychologischen Aspekten geboten werden.

Im Zentrum arbeiten fest eine Krankenschwester, ein Sozialarbeiter und eine Psychologin. Ein Arzt und ein Psychiater arbeiten regelmäßig mit dem Zentrum zusammen.

Es sollen zukünftig bis zu 35 hilflose Personen betreut werden können.
Die Betreuung der Patienten wird von gut ausgebildeten Kräften in liebevoller Zuwendungsarbeit durchgeführt. Alle Patienten arbeiten, sofern es ihnen gesundheitlich möglich ist, im zentrumseigenen Gemüsegarten und helfen in der Küche. So werden sie an eine sinnvolle Beschäftigung herangeführt Den Patienten wird auch geholfen, sich wieder an einen geregelten Tagesablauf zu gewöhnen, indem ihnen u.a. Unterstützung bei der täglichen Hygiene und beim Anziehen zuteil wird.

Falls noch eine Familie vorhanden ist, werden Wege für die Reintegration in die Familie gesucht. Alleinstehende Personen können entweder nach dem vorübergehenden Aufenthalt im Zentrum mit begleitenden Maßnahmen zurück in ihre Wohnung kehren oder in einem Altenheim wohnen.
Einige wenige Patienten (ca. 6%) werden aus gesundheitlichen Gründen zunächst ins Krankenhaus eingeliefert.
Das Zentrum, welches in seiner Art einmalig ist in ganz Cuba, hat Modellcharakter für die anderen Provinzen und bietet eine Betreuung, die für ein Land der dritten Welt wohl einzigartig ist.

Dem Zentrum steht ein großes Grundstück nebst Garten zu Verfügung. Es gibt Schlafsäle für die Patienten und Patientinnen mit angeschlossenen Sanitäreinrichtungen, einen Aufenthaltsraum, einen Speisesaal, eine Küche in extrem schlechtem Zustand und einen Raum für die Arbeit der Krankenschwester und des Sozialarbeiters.

Die Patienten sind in den derzeit vorhandenen Räumen notdürftig untergebracht. Alle Gebäude sind in einem desolaten Zustand, vor allem hervorgerufen durch den Hurrikan Mitch, der vor zwei Jahren über dieses Gebiet hinwegfegte. Ca. 50% der Wände bestehen aus Holz, durch die bei Regen Wasser eindringt. Die Dächer aus Fiberzement weisen seit dem Hurrikan an etlichen Stellen etwa eigroße Löcher auf und sind daher dringend sanierungsbedürftig. Die Sanitäreinrichtungen sind katastrophal. Die Räumlichkeiten für die Frauen sind zu klein, dort ist dringend ein Erweiterungsbau notwendig (Erhöhung der Kapazität auf 35 Patienten).

Im Rahmen der Erweiterung des Zentrums ist auch an den Bau eines kleinen Lager- und Verwaltungsgebäudes gedacht, auf schon bestehenden Fundamenten. (Als das Zentrum gebaut wurde, musste aus Geldmangel gekürzt werden. Es ist erstaunlich- aber wohl auch für Cuba typisch, dass hier nicht zulasten der Patienten, sondern am Verwaltungsgebäude gespart wurde. So existieren für das Verwaltungsteil nur die Fundamente, die jetzt aber für die Erweiterung genutzt werden können. Die Leiterin des CSI erledigt ihre Verwaltungsaufgaben bisher in einer Ecke des Speisesaals der Patienten.)
Die Ausstattungen sämtlicher Räume sind in schlechtem Zustand und müssen dringend erneuert werden.

Geplant ist:

1) die Sanierung der Gebäude und Sanitärräume, die Erweiterung des Zentrum um 7 Plätze und
die Erstellung eines Lager- und Verwaltungsgebäudes

2) die Ausstattung und Möblierung des Zentrums, sowie der Küche und der Wäscherei
 
3) die Reparatur des Dreirades (für Lasten- und Lebensmittel-Transporte) und
die Reparatur des vorhandenen Minibusses für Patiententransporte Das Zentrum verfügt derzeit über kein Auto. Das Dreirad hat einen defekten Motor , es wird aber für Lebensmitteltransporte dringend gebraucht.
Das CSI versorgt auch Patienten in Ihren Wohnungen mit Essen (Essen auf Rädern). Der Minibus zum Patienten- und Personaltransport hat ebenfalls einen defekten Motor. Die Motoren können in Cuba gegen Dollar gekauft werden, die Kosten für die Reparatur übernehmen unsere cubanischen Partner.
Für die notwendige Sanierung und Ausstattung der betreffenden Einrichtung steht vom Staat kein Geld zur Verfügung . Hilfe durch uns ist daher sehr willkommen, das Projekt selbst hat beim Gesundheitsministerium der Provinz höchste Priorität, kann aber ohne ausländische Hilfe nicht realisiert werden. Wir wollen bei der Renovierung des Zentrums durch Bereitstellung von Material, welches ausschließlich gegen Devisen in Cuba zu kaufen ist, helfen und es mit den notwendigsten Einrichtungsgegenständen ausstatten. Alle Materialien zur Renovierung und Erweiterung und auch die Einrichtungsgegenstände werden in Cuba eingekauft. Von der cubanischen Seite werden die baulichen Maßnahmen (Personal und Material, in Eigenleistung übernommen. Geschätzte Dauer der Bauarbeiten: 3 Monate

Am 22.10.2007 - einige Jahre später - wurde ich dann vom Gesundheitsministerium in La Habana von dem offiziellen Abschlusses der Sanierungs- und Erweiterungsmaßnahmen informiert, die die HCH mit 20.000 € ausschließlich aus Eigenmitteln finanziert hatte. Ferner konnten wir auch neue Betten, Matratzen, Bettzeug, Nachttischchen, Möbel, einen Minibus u.a.m. . zur Verfügung stellen.

Estimado Dr. Piel
Tengo a bien adjuntarle el informe final del proyecto que su organización ejecuto en la Provincia Pinar del Río, espero que podamos poder seguir localizando fondos para otros proyectos

Saludos solidarios