Humanitäre Cuba Hilfe e.V.  
Medizinische Hilfslieferungen, humanitäre, kulturelle und politische Projekte, Informationsarbeit

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HCH: Humanitäre Cuba Hilfe
- ein Stück menschlicher Solidarität jenseits politischen Kalküls und ideologischer Starre, Begegnungen zwischen Menschen -


Cubanischer Oldtimer Cubanische Kinder spielen Schach Saxophonspieler auf Cuba Cubanische Hausansicht Aufforderung das Embargo zu stoppen


Psychiatrie-Projekt







Gemeinsam mit Frau Dr. B. Caballeria hat die Humanitäre Cuba Hilfe e.V. beschlossen, zunächst den nötigsten Bedarf zu decken.

Hospital Psiquiátrico der Provinz Holguin

Es liegt etwas außerhalb der Stadt und ist in einem Gebäude aus den 40er Jahren untergebracht. Das Hospital verfügt im Eingangsbereich über eine Kriseninterventionsstation und einen Beobachtungsraum mit 4 Betten. Weiterhin gibt es 3 große Säle mit mehr als 30 Betten, getrennt nach Männern und Frauen. Angeschlossen ist eine Tagesklinik. Es handelt sich um eine geschlossene Einrichtung. Innerhalb des Hauses sind die Türen offen.
 
Insgesamt befinden sich
110 Patienten in der Klinik,
betreut von
15 Fachärzten,
9 Allgemeinmedizinern,
45 Pflegekräften,
14 Medizintechnikern und
20 nicht-medizinischen Mitarbeitern.

Geleitet wird die Einrichtung von Frau Dr. Blanco Caballeria. Die Aufenthaltsdauer für die Patienten beträgt höchstens 3 Monate.

Es ist die einzige Akutpsychiatrie für die Provinz Holguin (1,3 Mill.Einwohner). Während unserer HCH-Gruppenreise im Februar 2002 statteten wir der Psychiatrie einen Besuch ab. Für unseren Anblick sehr ungewöhnlich war der große Saal mit über 30 Betten.

Jeder Patient hatte einen eigenen Nachttisch, auf dem persönliche Dinge lagen. Die Atmospähre war sehr warm und freundlich Die Ausstattung war spartanisch, doch liebevoll gepflegt. So gab es im Speiseraum Blumen, in Getränkedosen eingepflanzt. Zum Abschluß erhielten wir noch Einblick in die Tagesklinik. Auch hier war der Mangel deutlich spürbar. Es fehlt an allem, was zu einer sinnvollen Ergotherapie gehört. Selbst die Gartenarbeit mußte fast ohne Geräte durchgeführt werden.