PROJEKT
19. Fiesta Moncada am
28.07.2012 in
Bochum
Wir, die Bochumer Humanitäre Cubahilfe (HCH e.V.) freuen uns,
dieses Jahr die Fiesta bei uns im Herzen des Ruhrgebiets austragen
zu dürfen.
Wir stecken mitten in den Planungen.
Details zur
Fiesta Moncada 2012 hier ...
PROJEKT anlässlich des verheerenden
Erdbebens auf Haiti: Cuba
hilft Haiti
Angesichts des Leids auf Haiti hilft Cuba wie immer in solchen
Situationen nach allen Kräften. Unter großem Einsatz helfen
cubanische Ärzte und andere Helfer wo sie können.
Wir helfen Cuba helfen mit unseren Spenden für den weiteren
effektiven und nachhaltigen Einsatz cubanischer Ärzte in Haiti.
WIE Sie HELFEN können, lesen Sie hier ...
3 AKLA-Termine zu Lateinamerika im Oktober 2009
Elisabeth Subercaseaux
(Chile) liest aus „Eine Woche im Oktober“
LiBeraturpreis 2009
Fast schon Tradition: Die in Frankfurt frisch geehrte
LiBeraturpreisträgerin liest im Bahnhof Langendreer!
Montag 12.10.2009
19:30 studio 108

Die Urenkelin des Künstlerpaares Robert und Clara Schumann,
die chilenische Schriftstellerin Elizabeth Subercaseaux, erhält den «LiBeraturpreis»
2009. Damit wird sie für ihren Roman «Eine Woche im Oktober» geehrt, der
die Geschichte der todkranken Clara aus der Sicht ihres Ehemannes
erzählt, der ihr Tagebuch findet und liest. Dabei entdeckt er eine ihm
unbekannte Frau, die ihre Ehe als leer empfindet, die von seiner
Geliebten schon lange weiß, die sich im Angesicht des Todes noch einmal
verliebt. Doch weder der Ehemann noch wir Lesenden sind immer ganz
sicher, ob Clara die Wahrheit schreibt ...
Dem Urteil der Jury
schließen wir uns an: Der moderne Roman ist höchst lesenswert, er regt
zum "Nachdenken an über die eigentlichen Werte des Lebens - die Liebe,
die sich im Augenblick des Todes der geliebten Person erst wirklich
bewusst macht."
Die 1945 in Chile geborene Subercaseaux
arbeitete während der Pinochet-Diktatur 17 Jahre lang als Journalistin
im Untergrund. Viele ihrer Verwandten wurden ins Exil geschickt. Sie
selbst wurde in ihrer Heimat fast zu Tode geprügelt.
Finanziell
gefördert von inWent – Danke!
Info:
Elizabeth Subercaseaux: Eine
Woche im Oktober Übersetzt von Maria Hoffmann-Dartevelle ISBN
978-3866121546 Pendo Verlag, Februar 2008
Die Auszeichnung
Seit 1987 verleiht eine Initiative von Lesern, die aus der Arbeit
des Ökumenischen Zentrums Christuskirche in Frankfurt am Main erwachsen
ist, den LiBeraturpreis. Er soll auf Schriftstellerinnen aus Afrika,
Asien und Lateinamerika aufmerksam machen und wird nur an Frauen
verliehen, da "es Autorinnen aus den Ländern des Südens oft noch
schwerer als ihre männlichen Kollegen haben, wahrgenommen zu werden", so
die Initiative. Er ist mit einem symbolischen Preisgeld von dotiert, mit
der Auszeichnung ist eine Einladung zur Frankfurter Buchmesse verbunden.
Die Preisverleihung findet 11. Oktober 2009 um 16 Uhr in der
Christuskirche in Frankfurt statt.
LiBeraturpreisträgerinnen
lasen im Bahnhof Langendreer:
Astrid Roemer/Surinam (1999) für
"Könnte Liebe sein" ; Yvonne Vera/Zimbabwe (2002) für "Schmetterling in
Flammen" ; Aminatta Forna/Sierra Leone(2008) für "Abies Steine" und die
Förderpreisträgerinnen: Mirta Yañez/Kuba(2001), Havanna ist eine
ziemlich große Stadt; Yanick Lahens/Haiti (2002), Tanz der Ahnen.
Dario Azzellini: Unternehmen Krieg
Lateinamerikanische Söldner auf dem globalen Kriegsgebiet
Sicherheitsfirmen, warlords (lokale Kriegsherren), Privatarmeen und
Söldner sind die neuen Akteure in den Kriegen der Welt.
Mittwoch 14.10.2009 Bahnhof Langendreer
19:30 Raum 6

In den modernen Kriegen tauchen neben den staatlichen Armeen
immer mehr Private Militärische Einheiten (PME) auf. Sicherheitsfirmen,
warlords, Privatarmeen und Söldner sind die neuen Akteure in den Kriegen
der Welt. Diese finden immer weniger zwischen Nationalstaaten, sondern
zwischen regulären und irregulären Truppen innerhalb von Staaten statt;
immer richten sie sich gegen die Zivilbevölkerung. Der
sozialwissenschaftliche Mainstream spricht von „neuen Kriegen“, deren
Ursachen in „schwachen Staaten“ und „chaotischen Verhältnissen“ zu sehen
seien – Ursachen jedenfalls, denen der Westen mehr oder weniger machtlos
gegenüberstehe.
Dario Azzellini analysiert jedoch, dass die
Privatisierung als Symptom für die angebliche „Schwächung des Staates“
größtenteils vom Westen ausgeht. Er greift dabei Thesen auf, die er in
dem von ihm und Boris Kanzleiter herausgegebenen (z.Z. vergriffenen)
Buch „Unternehmen Krieg“ (mit Artikeln u.a. von Knut Rauchfuß und Thomas
Seibert) veröffentlicht und bis heute weiter entwickelt hat. Bei uns
wird er sich v.a. auf Beispiele aus Lateinamerika beziehen.
Dario Azzellini ist Essayist und Buchautor, seine Arbeiten werden
international veröffentlicht. Zum Thema schrieb er zuletzt in der "ila".
Er lebt derzeit in Berlin und Venezuela. Eine Kooperation mit dem AKLA
und dem Friedensplenum Bochum; finanziell gefördert von der rosa
luxemburg stiftung.
http://www.azzellini.net
Menschenrechte, Gefangene und Widerstand in Kolumbien
Mittwoch 21.10.2009
19:30 Raum 6
Mit RA Ramiro Orjuela und Martín Sandoval
Kolumbianische
Delegation im Rahmen der europäischen Unterstützungskampagne
In Kolumbien gibt es circa 7500 politische Gefangene und mehr als
68.000 Inhaftierte (aus sozialen und politischen Gründen). Die
kolumbianische Regierung verweigert den Gefangenen den Status
„politisch“, da sie die Existenz eines bewaffneten Konfliktes seit mehr
als vier Jahrzehnten leugnet, was Menschenrechtsorganisationen vor große
Probleme bei ihrer Arbeit stellt.
Seit dem 11. 9. 2001 werden
alle wegen politischer Fragen Inhaftierte auch als "Terrorist"
angeklagt, was ihre Lage zusätzlich erschwert. Für die meisten der
Inhaftierten gab es weder Prozess, noch Urteil und so auch kein
festgelegtes Strafmaß.
Nach Angaben der Stiftung
"Solidaritätskomitee mit den kolumbianischen politischen Gefangenen"
sind ca. 60% der jüngst Festgenommenen keine Kämpfer, sondern Aktive aus
Gewerkschaften, MR-Gruppen und anderen sozialen Organisationen, die
vermutlich alle als "Terroristen" eingestuft werden. Verstärkt wird
Folter gegen Verhaftete eingesetzt, die natürlich schwer nachzuweisen
ist, zumal Gefangene gezwungen werden, gegenteilige Erklärung zu
unterschreiben.
MR-Organisationen können kaum noch arbeiten, da
die Regierung Uribe die Anwendung internationaler Vereinbarungen, wie
z.B. die Genfer Konvention, verhindert. Lt. einer kürzlich
durchgeführten, internationalen Inspektion von 15 Knästen "sind alle
kolumbianischen Gefängnisse die Hölle"; im modernsten, mit Hilfe der USA
gebauten, fanden sie Fußfesseln und gummibeschichtete Schlagstöcke aus
Metall, die keine Spuren hinterlassen.
Unsere Gäste
- Ramiro
Orjuela, Strafverteidiger von politischen Gefangenen und
- Martín
Sandoval, bis Mai 2009 im Knast, z.Z. Vorsitzender des Komitees für
Menschenrechte in Arauca, einer Grenzregion zu Venezuela,
stellen
die Situation im Lande dar und die aktuelle internationale
Unterstützungskampagne und deren weitere Ziele vor.
Eine
Veranstaltung mit dem AK Lateinamerika
"Es kommt nicht darauf an, den Menschen der dritten
Welt mehr zu geben sondern Ihnen weniger zu stehlen."
Jean Ziegler
Aber solange es ist, wie es ist, helfen wir, wo, wie, wann
immer wir können, während wir gleichzeitig versuchen, die
Verhältnisse grundlegend zu verändern.
HELFEN Sie uns zu helfen ...
Bitte helfen Sie jetzt!
Verschickte Übersee-container nach Cuba und Mali:
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