Aktuelles / Aktionen
Das ist aktuell ...
Aktuelle Veranstaltungen bald wieder an dieser Stelle ...
Das war aktuell ...
04.03.2010 um 19.30 im Studio 108 / Bahnhof Langendreer
Veranstaltung mit der Botschafterin der Republik Mali:
Frau Fatoumata Siré Diakité wird sprechen zu dem Thema:
"Die Situation der Frauen in Mali"
Hier findet Ihr einen
Handzettel
(Word-Datei) zum weiterschicken an Bekannte oder auch ausdrucken zum verteilen.
Mittwoch 17.02.2010 19:30 Uhr, Raum 6, Bahnhof Bo- Langendreer
HAITI: „Es ist ein Fluch, aber kein Schicksal“ mit
Uli Mercker
„Bei allem Respekt für die
Suchhunde, die aus aller Welt eintrafen - die meisten Menschen
werden von ihren Nachbarn aus den Trümmern befreit. Selbsthilfe
ist ein erster Schritt zur Bewältigung der Katastrophe."
„Es
ist ein Fluch, aber kein Schicksal“, so der Haiti-Experte Claude
Ribbe in der FR (15.1.10) über das Ausmaß der
Erdbebenkatastrophe; auch der uruguayische Schriftsteller
Eduardo Galeano spricht von einem Fluch in Zusammenhang mit der
ersten schwarzen Republik dieser Welt – allerdings vom „Weißen
Fluch“.
Seit langem herrscht Verzweiflung in Haiti. Von
den Kolonialherren ausgebeutet und beraubt, unter den Diktaturen
der Duvaliers terrorisiert, lebt der größte Teil der Bevölkerung
heute in bitterer Armut, unter elendigen Bedingungen, in
notdürftigen Blechunterkünften, kaum mit „Hütten“ zu
beschreiben, wo es weder Wasser noch Abwasser gibt.
Gesundheitsversorgung oder Bildungschancen für die Armen –
Fehlanzeige! Seit Jahren sind viele Menschen in Haiti gezwungen,
„Lehmkuchen“ zu essen, ein euphemistischer Ausdruck dafür, dass
sie sich buchstäblich von Dreck ernähren müssen.
All dies
konnten wir wissen, all dies hätte schon lange im reichen Teil
der Welt eine Welle von Betroffenheit bewirken müssen. Aber es
brauchte erst das Erdbeben „unvorstellbaren Ausmaßes“, um
Mitgefühl und Hilfsbereitschaft zu mobilisieren.
Die
Hilfswelle läuft, und mit ihr all die üblichen positiven und
negativen Begleiterscheinungen. Selbstverständlich ist es
positiv, wenn Menschen angesichts einer solchen Katastrophe ihre
eigenen – vergleichsweise geringen – Sorgen hintan stellen,
Geld, Zeit und Kraft spenden, um erste Hilfe zu leisten. Als
soziokulturelles Zentrum begrüßen wir auch ganz besonders, wenn
KünstlerInnen mit ihrer Arbeit einen Beitrag dazu leisten. Doch,
wie leider immer wieder bei solchen Katastrophen, können die
negativen Seiten kaum übersehen werden: Von paternalistischen
Attitüden den armen Ländern gegenüber, über die Bedienung
eigener Eitelkeit mancher Helfer, Stars, die sich bei Galas vor
allem selbst in Szene setzen bis hin zu Verbrechen wie aktuell
Kinderklau und Menschenhandel unter dem Vorwand der selbstlosen
Fürsorge angeblicher Waisen, ist es derzeit die Militarisierung
der Hilfe, die uns besonders Anlass zu Besorgnis gibt.
Die mediale Begleitung ist zwar, verglichen mit der Tsunami
Katastrophe 2004 in Südaostasien, vorsichtiger und z.T.
differenzierter - auffällig ist aber doch, dass von Anfang an
die Hilfe durch medizinische Fachkräfte aus Cuba, die seit
Jahren vor Ort sind und Basisgesundheitssysteme fördern, in der
westlichen Presse fast nicht erwähnt wurde. Auch von eigenen
Aktivitäten der haitianischen Bevölkerung hörten wir kaum etwas.
Von medico international erfahren wir: „... Bei allem
Respekt für die Suchhunde, die aus aller Welt eintrafen - die
meisten Menschen werden von ihren Nachbarn aus den Trümmern
befreit. Die Selbsthilfe ist ein erster Schritt zur Bewältigung
der Katastrophe."
Auch in Bochum gab es Beispiele von
großer Hilfsbereitschaft, doch auch hier wurde die haitianische
Bevölkerung meist auf ihre Opferrolle reduziert; auch hier blieb
die Hilfe Cubas weitgehend unerwähnt, obwohl die überregional
angesehene „Humanitäre Cuba Hilfe“ darüber informierte und zur
Hilfe zur Selbsthilfe aufrief.
Die große
Hilfsbereitschaft ebenso wie die übliche „Hilfsmaschinerie“ ist
Anlass für unsere Veranstaltung zum Thema. Wir wollen innehalten
und eine Bestandsaufnahme versuchen:
* Wie sieht die
Situation - über die verbreiteten Schreckensbilder hinaus - aus?
* Welche Möglichkeiten bestehen für Selbsthilfeansätze in Haiti?
* Welche für eine regionale Hilfskoordination (v. a. Cuba und
Dom.Rep.)?
Wir haben Uli Mercker zu dieser
Bestandsaufnahme eingeladen. Gemeinsam mit ihm wollen wir diese
Fragen klären und eine Einschätzung der verschiedenen
Hilfsansätze und auch Aspekte der „Hilfsmaschinerie“ versuchen.
Mercker ist Soziologe und Publizist aus Bonn, Kenner der
Region und engagiert in der internationalistischen- und
Friedensbewegung. Er hat Haiti mehrmals bereist und war kürzlich
an Beratungen von medico international zum Thema beteiligt.
Eine Veranstaltung von Bahnhof Langendreer & AK
Lateinamerika
medico international zu Haiti: [http://www.medico.de/themen/vernetztes-handeln/blogs/medico-hausblog/2010/01/23/94/)
]
Humanitäre Cuba Hilfe [http://
www.hch-ev.de/projekte/2010/cuba_hilft_haiti.html ]
Eduardo Galeano
10. bis 13. Dezember an der
Universität zu Köln: 50 Jahre zwischen Reform, Revolution - und
Stillstand?
Im Dezember findet eine Tagung der Fachschaft
Regionalwissenschaften / Regionalstudien Lateinamerika an der
Universität zu Köln statt. Alle weiteren Informationen unter
www.lateinamerika-im-fokus.de/
3 AKLA-Termine zu Lateinamerika im Oktober 2009
Weitere Informationen
hier.
26. September 2009 (Essen):
Die älteste Tochter des "Che" Dr. Aleida Guevara in Düsseldorf
Filmportrait, Podiumsdiskussion mit Dr. Aleida Guevara und vieles
mehr. Alle Informationen im Flyer
(pdf-Datei, ca. 1,37 MB).
NEU: Nachtrag zur Veranstaltung:
BILDER von der Veranstaltung
...
Internationale Aktionstage für die Befreiung der Cuban5
(www.miami5.de)
Seit 11 Jahren sind fünf Kubaner unschuldig im US-Knast eingekerkert. Die Solidarität mit Cuba und die verschiedenen Komitees zur Befreiung der LOS CINCO machen international mit Mahnwachen und Veranstaltungen auf deren Schicksal aufmerksam und fordern deren Freilassung.
11.9. 12:00 Uhr, Bertha-von-Suttner-Platz (Nähe US-Generalkonsulat), Düsseldorf
12.9. 14:00 Uhr, US-Botschaft, Pariser Platz 2, Berlin
12.9. 16:00 Uhr, Gewerkschaftshaus, Jugendräume, Schwanthalerstr. 76, München
http://www.fgbrdkuba.de/termine/aktionstage/befreiung-cuban5.html
Wir rufen auf:
Beteiligt euch an den Aktionen, bringt Fahnen und Transparente mit, leitet den Aufruf über Eure email-Verteiler weiter, verlinkt die Veranstaltungen auf Euren Homepages.
- Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba
- Netzwerk Kuba
- Komitee Basta Ya
- Cuba Si
- DKP-Cuba-AG
Mitteilungen über weitere Aktionen
und Unterstützung des Aufrufs bitte an:
kontakt@fgbrdkuba-berlin.de
Nachtrag zur Veranstaltung: Zwei Artikel zur Miami5 Veranstaltung:
- Erfolgreicher
Aktionstag für Freilassung der “Miami 5“ in Düsseldorf (Word-Datei)
-
Solidarätät mit den Cuban Five
02. August 2009 (Essen): Fiesta Moncada 2009
Über 500 Cuba Freunde waren am 25. Juli dabei: In seiner Eröffnungsrede verwies der cubanische
Gesandte und Leiter der Außenstelle Bonn, José
Carlos Rodríguez Ruiz, darauf, dass sich das
Schicksal Cubas und Lateinamerikas mit jenem 26.
Juli 1953 gewandelt habe.
Mehr zur
Fiesta Moncada 2009 (pdf-Datei).
Juni 2009: Autokorso durchs Ruhrgebiet und Fiesta Cubana
Mit
großer Begeisterung fand anlässlich des 50. Jahrestages der
Cubanischen Revolution ein Autokorso des HCH und vieler Cubafreunde
statt. Durch Aktionen und Infostände wurde auf die Situation in Cuba
und die Aktivitäten des Vereins aufmerksam gemacht. Anschließend
wurde bei Live Music gefeiert ...
Bilder zum Autokorso
Der Cubanische Botschafter zu Gast in Bochum
Am Dienstag, dem 5. Mai, ist der Botschafter der
Republik Cuba Gerardo Peñalver Portal zu Gast im
Bahnhof Langendreer. Die Humanitäre Cuba-Hilfe hat
ihn eingeladen. Hier
die ganze
Ankündigung ... (pdf-Datei).
Nachtrag zur Veranstaltung:
Ein Bild mit dem cubanischen Botschafter,
Dagmar Wolf, dem
Lateinamerikaexperten und Übersetzer Günter Pohl
sowie Klaus Piel.
50 Jahre cubanischer Revolution, Rückblicke und Ausblicke - Die Lage im Land nach den Wirbelstürmen 2008, politische und wirtschaftliche Strategien und Optionen 2009. Lesen Sie
mehr zu dieser Veranstaltung
(Word-Datei) der Humanitären Cubahilfe, des AK Lateinamerikas und des Bahnhofs Langendreer
...
Hurrikane über Cuba
Der HCH ruft zu
Spenden für die
Hurrikane-Opfer auf.
HELFEN Sie uns zu helfen ...

"Es kommt nicht darauf an, den
Menschen der dritten Welt mehr zu geben sondern Ihnen weniger zu
stehlen." Jean Ziegler
Aber solange es ist, wie es ist, helfen wir, wo, wie, wann
immer wir können.
Hier finden Sie Informationen zu einem weiteren Bereich unseres
Engagements:
Ein Arbeitskreis der humanitären Kuba Hilfe: MALI in AFRIKA.

Aktion pro Afrika