Humanitäre Cuba Hilfe e.V.
Medizinische Hilfslieferungen, humanitäre, kulturelle
und politische Projekte, Informationsarbeit
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Solarprojekt kurzes Update
Veröffentlicht: 15.09.2026
Für das mediCuba-Europa Solarprojekt am Kinderkrankenhaus Wiliam Soler in Havanna, das wir von der HCH e.V. mit unterstützen, gibt es gute Nachrichten in dem ausführlichen Bericht auf cubainformación.
Das Video und viele Bilder mit Informationen sind abrufbar unter:
In dem Beitrag sind auch drei Videos mit Vertretern des Hospitals und Manuel Vanegas, dem Vertreter von mediCuba Schweiz und Europa, auf Kuba zu sehen.
Worum geht es in dem Beitrag:
Am 18. August traf eine Photovoltaikanlage für das Universitätskinderkrankenhaus „William Soler“ in Havanna ein, mit deren Montage unverzüglich begonnen wurde.
Diese Maßnahme im Wert von 190.000 Euro soll sicherstellen, dass die Poliklinik des genannten Kinderkrankenhauses rund um die Uhr mit Strom versorgt wird, auch bei Stromausfällen und Treibstoffmangel. Aufgrund der von der US-Regierung verhängten Ölblockade können die Notstromaggregate der kubanischen Gesundheitseinrichtungen im Falle eines Stromausfalls keinen lückenlosen Betrieb gewährleisten.
Die Montage soll bis September abgeschlossen sein. Die Anlage hat eine Leistung von 196 kWp, und in Kürze werden die entsprechenden Batterien zur Energiespeicherung hinzugefügt.
Die Solaranlage kommt direkt den Notfall- und ambulanten Behandlungsdiensten der Poliklinik zugute, einer Gesundheitseinrichtung, die jährlich 140.000 Kinder versorgt.
Das Projekt wird von der in der Schweiz ansässigen Nichtregierungsorganisation mediCuba-Europa koordiniert und durchgeführt, in der wiederum verschiedene Entwicklungshilfsorganisationen, Freundschaftsvereine mit Kuba und Solidaritätsgruppen aus mehreren europäischen Saaten zusammengeschlossen sind.
Der Kauf der Materialien wurde mit Tausenden von privaten und kollektiven Spenden finanziert, die von den europäischen Organisationen gesammelt wurden: Euskadi-Cuba (baskischer Freundschaftsverein mit Kuba) zusammen mit Euskal Herria-Kuba Ekimena, Sierra Maestra-Euskadi und Desembarco del Granma; Humanitäre Cuba Hilfe e.V. (HCH) aus Bochum, Asociación Valenciana de Amistad con Cuba „José Martí“, Asociación de Solidaridad y Cooperación para el Desarrollo „Ernesto Guevara“ (Torrejón de Ardoz, Madrid) und Asociación de Amistad Hispano-cubana Bartolomé de las Casas (Madrid).
Quisicuaba, der HCH e.V. seit vielen Jahren als zuverlässiger Projektpartner in Havanna bekannt, hat die Hafenlogistik und den innerstädtischen Transport organisiert.
Dies ist die erste von sechs ähnlichen Maßnahmen, die in den kommenden Monaten für verschiedenen Gesundheitseinrichtungen durchgeführt werden sollen. Wir werden weiter darüber berichten.
In der letzten Woche hatten wir ein Onlinevorstandstreffen von mediCuba-Europa. Es bestand Einigkeit, dass die für die Menschen auf Kuba sich weiter verschlechternde Situation, insbesondere auch im Gesundheitsbereich, weiterhin ein Ansporn für unsere Projekte ist und sein muss. Die Blockade durch die Vereinigten Staaten und der Druck auf ihre Verbündeten führen zu einer Situation für die Menschen, die immer unerträglicher wird.
Weitere Informationen zum Solarprojekt hier.

