Humanitäre Cuba Hilfe e.V.
Medizinische Hilfslieferungen, humanitäre, kulturelle
und politische Projekte, Informationsarbeit
www.hch-ev.de
Humanitäre Cuba Hilfe e.V.
Medizinische Hilfslieferungen, humanitäre, kulturelle
und politische Projekte, Informationsarbeit
www.hch-ev.de
HCH: Humanitäre Cuba
Hilfe
- ein Stück menschlicher Solidarität
jenseits politischen Kalküls und ideologischer Starre, Begegnungen zwischen
Menschen -
Sonntag, 05.04.2026
Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit mediCuba-Europa durchgeführt.
2024 wurden die ersten Solarprojekte geplant und Mitte 2025 (siehe Solar Flyer von 07/2025, PDF-Datei) dann konkreter. Aus logistischen Gründen und zur besseren Nachverfolgung (es gibt einen Vertreter von mediCuba-Europa in Havanna) wird Krankenhäusern im Großraum Havanna Vorrang eingeräumt, die zudem als nationale Referenzkrankenhäuser gelten.
Gemeinsam mit dem technischen Personal des betreffenden Krankenhauses werden eine Bestandsaufnahme und ein technisches Konzept erstellt. Auf der Grundlage dieser Studie werden Angebote von europäischen Unternehmen eingeholt.
Es wird mit Anbietern aus Deutschland und Spanien (offen für andere Unternehmen) zusammengearbeitet, die über Erfahrung in Kuba verfügen und schlüsselfertige Verträge anbieten. Diese Anbieter schließen sich mit kleinen kubanischen Unternehmen zusammen, um die Installation sicherzustellen. Die Zahlungen erfolgen in Europa (auch auf Wunsch des kubanischen Gesundheitsministeriums und um Komplikationen aufgrund der Blockade, die auch finanzieller Natur ist, zu vermeiden).
Zwischen Vertragsunterzeichnung und Fertigstellung der Arbeiten vergehen zwischen 6 und 8 Monate, unter Berücksichtigung der Materialbeschaffung, des Seetransports nach Kuba (seltene Abfahrten), der Entladung im Hafen (zwischen 0,5 und 1,5 Monaten) sowie der Installation und Inbetriebnahme (3 Monate). Diese Fristen können je nach den Bedingungen im Land variieren (derzeit bewegen sich die Installationsteams überwiegend mit Elektro-Dreirädern fort).
Wie ist der aktuelle Stand (alle Angaben zu Fertigstellung sind von Transport/Lieferung der Materialien abhängig und bei der momentanen Situation auf Cuba nicht immer vorhersehbar):
Lateinamerikanische Medizinische Hochschule (ELAM):
208 kWp (einschließlich einer 11-kWp-Inselanlage für einen Studienhof und einer 29-kWp-Hybridanlage für die Poliklinik) – die Installation soll im März/April abgeschlossen werden (die ersten 56 kWp haben in 235 Tagen 55.405 kWh erzeugt, was die Produktionsprognosen bestätigt)

Solarsoliwandbild in der ELAM
Finlay-Institut für Impfstoffe:
300 kWp (127 kWp seit Oktober in Betrieb mit 45.551 kWh zwischen Oktober und Januar; 173 kWp in Installation, deren Fertigstellung für Mai/Juni erwartet wird)
Zentrum für Molekulare Immunologie (CIM):
134 kWp auf einem Parkhausdach (56 kWp installiert und in Betrieb, 78 kWp in der Installation, die voraussichtlich im April/Mai abgeschlossen sein wird)
Ambulanz für Patienten mit Autismus im Krankenhaus Borras Marfan:
56 kWp (Hybridsystem zur Selbstversorgung, im März in Auftrag gegeben)
Institut für Tropenmedizin Pedro Kouri:
60 kWp (Hybridsystem zur Sicherstellung der Energieversorgung für die Intensivstation und das Molekularlabor, im März in Auftrag gegeben)
Kinderherzklinik William Soler und Notfallaufnahme William Soler: Projektantrag bei der Stadt Zürich.

Provinzkrankenhaus Faustino Pérez in Matanzas: 30 kWp als Pilotanlage (Materialien vor Ort, Installation noch zu vergeben); für 2026/27 ist eine zweite Phase mit 100–200 kWp vorgesehen
Und es gibt in weiteren Mitgliedsländern von mediCuba-Europa lokale Projekte z.B. in Luxemburg (Projektantrag für ein Solarprojekt für ein Krankenhaus in Mantanzas) und der Schweiz (s.o. Antrag eines Solarprojektes bei der Stadt Zürich).
Vieles hängt wie immer von der Finanzierung ab. Deshalb freuen wir uns zur Unterstützung über jede Spende. Nur zusammen können wir die Projekte weiter vorantreiben und eine größere Energieautarkie erreichen. Immer noch ist der Satz des Präsidenten von mediCuba-Europa Prof. Franco Cavalli Gültigkeit. Er sagte: "El problema número uno es la falta de energía." (Das größte Problem ist der Energiemangel.) Das stimmt zu 100 % – beim öffentlichen Verkehr der Spritmangel (wie kommt man zur Arbeit, zur Schule…), der fehlende Strom (Wasserversorgung, privat z.B. Kühlung und Kochen von Lebensmittel, in Krankenhäusern...). Alles bricht zusammen ohne Energie.
Bei Spenden bitte im Verwendungszweck "Solarprojekte" angeben.
*Und noch ein Hinweis zu Spendenbescheinigungen: Bei Spenden unter EUR 300,00 reicht der Überweisungsbeleg als Spendenquittung und wir stellen keine Spendenbescheinigung aus. Wir versuchen unnötige Kosten (Papier, Toner und insbesondere Portokosten) zu vermeiden. Wer trotzdem eine Spendenbescheinigung benötigt, sende uns (siehe Mailsignatur) bitte eine Mail mit den Kontaktdaten zur Spende. Es wird dann eine Spendenbescheinigung per Mail verschickt. Bei Beträgen über EUR 300,00 stellen wir dem/der Spender/in eine Spendenquittung aus wenn er/sie im Verwendungszweck der Überweisung seine/ihre vollständige Adresse für die Spendenquittung vermerkt.