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Humanitäre Cuba Hilfe e.V.  
Medizinische Hilfslieferungen, humanitäre, kulturelle und politische Projekte, Informationsarbeit

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HCH: Humanitäre Cuba Hilfe
- ein Stück menschlicher Solidarität jenseits politischen Kalküls und ideologischer Starre, Begegnungen zwischen Menschen -


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Neue Spendenaktion: Kauf von Spritzen für die Impfkampagne in Kuba

Mai 2021

Logo Medicuba Europa

Die Unterstützungsaktionen des Solidaritätsnetzwerks mediCuba-Europa, in Zusammenarbeit mit der Schweizer Botschaft in Kuba (Schweizerische Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit - DEZA), werden fortgesetzt mit dem Ziel, das kubanische Gesundheitswesen während der anhaltenden Covid-19-Krise zu unterstützen.

Das Ziel dieser dritten Spendenkampagne ist es, die Unterstützung der Impfkampagne gegen Covid-19 zu unterstützen, die die kubanische Regierung in den kommenden Wochen und Monaten für die gesamte Bevölkerung (11 Millionen Einwohner) durchführen wird.

Das MINSAP hat 10 Millionen Spritzen und Nadeln im Gesamtwert von 800'000 Euro bestellt, die wir dank der europäischen Solidarität und dem Beitrag der Schweizer Botschaft zu finanzieren hoffen.
Die Unterstützung durch die europäischen Verbände und Organisationen der Solidarität mit Kuba ist eine wichtige Maßnahme, um das MINSAP bei der Bekämpfung der Pandemie zu helfen, die seit mehr als 13 Monaten auf der Karibikinsel wütet und die derzeit einen ihrer schlimmsten Momente aus epidemiologischer Sicht erlebt.
Im Zusammenhang mit dem globalen Gesundheitsnotstand, verursacht durch den Erreger SARS-Cov-2 hat das Netzwerk der Vereine mediCuba-Europe (MCE) zusammen mit einigen europäischen Solidaritätsgruppen verschiedene Informations- und Spendensammelaktionen durchgeführt und so auf die Anforderungen des kubanischen Gesundheitswesens reagiert, um die Auswirkungen der Pandemie auf die Bevölkerung zu begrenzen.
Seit März 2020 hat mediCuba-Europe zwei Fundraising-Kampagnen durchgeführt. So konnten dank der Beteiligung des europäischen Netzwerks von Organisationen in Solidarität mit Kuba mehr als 600'000 Euro gesammelt werden, (ergänzt durch einen Beitrag von 250'000 Schweizer Franken von der Schweizer Botschaft in Kuba - DEZA), um dem Land mit lebenswichtiger medizinischer Ausrüstung zu helfen und den Gesundheitsnotstand zu bewältigen.
Die medizinische Ausrüstung umfasste importierte Lungenbeatmungsgeräte, Material für die lokale Produktion von Beatmungsgeräten, Laborreagenzien für PCR-Tests und Laborausrüstung für die kubanische Impfstoffproduktion.

In der Tat arbeitet Kuba derzeit nicht nur an einem, sondern an fünf Impfstoffkandidaten gegen Covid-19, von denen sich zwei bereits in der letzten klinischen Phase befinden.
Dies ist eine beachtliche Leistung für die nationalen wissenschaftlichen Institutionen, die das hohe Niveau und das große gemeinsame fachliche Engagement der Forschungseinrichtungen auf der Insel dokumentiert. Aber es ist auch ein Vorbild an Entschlossenheit und Hartnäckigkeit der Behörden, die die Gesundheitsversorgung und -dienstleistungen für die gesamte Bevölkerung gewährleisten, trotz einer prekären wirtschaftlichen Situation, die noch verschärft wird durch die von der Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika auferlegten wirtschaftlichen, finanziellen und kommerziellen Maßnahmen, d.h. die willkürliche, unmenschliche und illegale Blockade, an die uns die Generalversammlung der Vereinten Nationen jedes Jahr erinnert.
Es wird eine allgemeine und kontrollierte Impfung der Bevölkerung durchgeführt. Und es wird erwartet, dass zwischen Juni und August 2021 die Hälfte der kubanischen Bevölkerung geimpft sein wird, während die Gesamtbevölkerung bis zum 31. Dezember 2021 geimpft sein sollte. Die lokalen Behörden haben auch bestätigt, dass sie die Impfstoffe nach Abschluss des aktuellen Zyklus den ärmsten und gefährdetsten Ländern zur Verfügung stellen werden, damit diese ihre jeweilige Bevölkerung impfen können.

In diesem Zusammenhang und als Antwort auf eine spezielle Anfrage des kubanischen Ministeriums für öffentliche Gesundheit (MINSAP) hat die Schweizer Botschaft in Kuba (DEZA) soeben eine Finanzierung von CHF 380'000 (via mediCuba-Suisse) zur Verfügung gestellt, um die kubanischen Behörden im Kampf gegen Covid-19 zu unterstützen.
Dieser Betrag wird zu der Summe von 180'000 Euro addiert, die Solidaritätsvereine aus Deutschland, Spanien, Luxemburg, Frankreich, Dänemark und Italien bereits zugesichert haben.
Die mediCuba-Europa-Kampagne ist noch bis Mitte Juni geöffnet.
Eine erste Zahlung nach Kuba für den Kauf von Spritzen wird in den nächsten Tagen erfolgen.

Details zum Euro-Konto des Gemeinsamen Fonds von mediCuba-Europe für die Kampagne:

IBAN: CH61 0900 0000 9104 0331 5
SWIFT: POFICHBEXXX (Postfinance - Bern)
mediCuba-Europe - 6996 Miglieglia (Schweiz)

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Saludos solidarios,

Dr. Franco Cavalli - Presidente mediCuba-Europe

Manuela Cattaneo - Coordinadora mediCuba-Europa

mediCuba-Europa
medicuba-europa@ticino.com
www.medicuba-europa.org

Überweisungsmöglichkeit auf das HCH-Konto mit Spendenbescheinigung

Als Mitglied von mediCuba-Europa MCE bieten wir auch eine Überweisungsmöglichkeit auf das HCH-Konto mit Spendenbescheinigung an.

Spendenkonto der HCH e.V. bei der Sparkasse Dortmund IBAN: DE52 4405 0199 0091 0160 36 Stichwort: mediCuba-Europa Kampagne oder einfach MCE-COVID19

Hinweis zu Spendenquittungen: Bei Spenden unter EUR 300,00 reicht der Überweisungsbeleg als Spendenquittung. Bei Beträgen über EUR 300,00 stellen wir dem/der Spender/in eine Spendenquittung aus, wenn er/sie im Verwendungszweck der Überweisung seine/ihre vollständige Adresse für die Spendenquittung vermerkt.