PROJEKT
19. Fiesta Moncada am
28.07.2012 in
Bochum
Wir, die Bochumer Humanitäre Cubahilfe (HCH e.V.) freuen uns,
dieses Jahr die Fiesta bei uns im Herzen des Ruhrgebiets austragen
zu dürfen.
Wir stecken mitten in den Planungen.
Details zur
Fiesta Moncada 2012 hier ...
PROJEKT anlässlich des verheerenden
Erdbebens auf Haiti: Cuba
hilft Haiti
Angesichts des Leids auf Haiti hilft Cuba wie immer in solchen
Situationen nach allen Kräften. Unter großem Einsatz helfen
cubanische Ärzte und andere Helfer wo sie können.
Wir helfen Cuba helfen mit unseren Spenden für den weiteren
effektiven und nachhaltigen Einsatz cubanischer Ärzte in Haiti.
WIE Sie HELFEN können, lesen Sie hier ...
Weitere Infos: Cuba hilft Haiti
Der kubanische Außenminister Bruno Rodríguez gab am vergangenen 31.
März auf der Internationalen Geberkonferenz zur Zukunft Haitis bekannt,
dass seine Regierung 101 ambulante Erste-Hilfe-Zentren für die
haitianische Bevölkerung bauen wolle.
In diesen
Erste-Hilfe-Zentren könnten, so der kubanische Chefdiplomat, bis zu „2,8
Mio. Patienten und 1,3 Mio. Notfälle betreut sowie 168.000 Geburten und
3 Mio. Impfungen durchgeführt werden“.
Er fügte hinzu, dass
darüber hinaus der Bau von 30 mit neuester Technik ausgestatteten
Krankenhäusern geplant sei. In diesen über das ganze Land verteilten
Krankenhäusern könnten mehr als 2 Mio. PatientInnen betreut, 54.000
chirurgische Eingriffe durchgeführt und 1 Mio. Notfälle aufgenommen
werden. Außerdem seien die Errichtung elektromedizinischer Zentren, die
Durchführung eines Hygieneprogramms, die Bereitstellung von 30 Räumen
zur Rehabilitation und Physiotherapie sowie von zwei Prothesenlaboren
geplant, erläuterte Rodríguez.
Der Gesundheitsplan umfasse auch
die Errichtung eines Krankenhauses, in dem 80 hochspezialisierte
Fachkräfte arbeiten werden, die für Verwaltung und Betreuung von
Krankenhäusern verantwortlich sein werden und haitianisches Fachpersonal
ausbilden sollen, welches nach und nach die kubanischen ÄrztInnen
ersetzen soll. Die Gesamtkosten der von Kuba geplanten medizinischen
Hilfe für Haiti belaufen sich schätzungsweise auf 690 Mio. US-Dollar
(rund 515 Mio. Euro).
„Obwohl sich das geplante Hilfsprojekt noch
im Aufbau befindet, arbeiten in Haiti bereits 23 dieser
Erste-Hilfe-Zentren, in denen bisher 20.000 Beratungsgespräche, fast
1.400 Geburten, 6.500 Immunisierungen sowie 75.000 Psychotherapien für
Kinder durchgeführt wurden“, erklärte Rodríguez weiter. Der kubanische
Chefdiplomat ergänzte, dass Haiti außerdem über 15 Gemeindekrankenhäuser
und 21 Räume für Rehabilitation verfüge, in denen 783 kubanische, 481
haitianische sowie 278 ÄrztInnen aus anderen Nationen tätig sind. Sie
alle seien in Kuba ausgebildet worden.
Dieser Artikel ist
erschienen in Poonal Nr. 891 - Montag, den 12. April 2010
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Umwelt-
und Entwicklungsminister Solheim in Havanna.
Oslo unterstützt auch
kubanische Ärzte in Haiti
Von Harald Neuber
Havanna. Die Regierungen von Kuba und Norwegen haben Ende vergangener
Woche in Havanna ein Abkommen über die Wiederaufnahme der bilateralen
Zusammenarbeit unterzeichnet. Die Kooperation war 2003 als Reaktion auf
einseitige Sanktionsmaßnahmen der Europäischen Union und ihr nahe
stehender Staaten von Kuba ausgesetzt worden.
Das neuerliche
Abkommen wurde nach Angaben der spanischen Nachrichtenagentur EFE vom
kubanischen Außenminister Bruno Rodríguez und dem norwegischen Minister
für Umwelt und internationale Entwicklungszusammenarbeit, Erik Solheim,
unterzeichnet. Solheim ist dem Bericht zufolge der erste europäische
Minister, der den Karibikstaat seit 2009 besucht. Die Visite findet zu
einem heiklen Zeitpunkt statt: Die sozialistische Führung in Havanna
sieht sich derzeit einer internationalen Medienkampagne gegenüber, die –
so heißt es in Havanna – von den USA und der EU politisch flankiert
werde.
Während schwere Menschenrechtsverletzungen in
lateinamerikanischen Staaten wie Kolumbien und Honduras ohne Folgen
blieben, ging das EU-Parlament nach dem Tod eines Gefängnisinsassen in
Kuba Ende Februar auf Konfrontationskurs. Ein von ultrarechten
EU-Parlamentariern initiiertes Papier fordert die Brüssler Führung
seither erstmals zur aktiven Unterstützung der "inneren Dissidenz" in
Kuba auf.
Diesen Spannungen zum Trotz haben sich die Beziehungen
zur norwegischen Regierung zuletzt gut entwickelt. So unterstützt die
Führung in Oslo die humanitäre Hilfe Kubas in Haiti mit umgerechnet
knapp 630.000 Euro. Norwegen beteiligt sich damit an einem
multistaatlichen Hilfsprogramm, das von Kuba und Brasilien in
Zusammenarbeit mit der haitianischen Regierung gestartet wurde. Bislang
folgte kein EU-Staat diesem Ansatz.
amerika21.de – 12. April 2010
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Von Leo Burghardt, Havanna
Bei der UNO-Geberkonferenz für Haiti wurden vergangene Woche
insgesamt 9,9 Milliarden Dollar an finanzieller Unterstützung zugesagt.
Ob die Zusagen eingehalten werden, bleibt offen. Sicher ist hingegen,
dass Kuba in Haiti schon lange vor dem Erdbeben geholfen hat und weiter
helfen wird.
Als wenige Tage nach dem Erdbebenhorror in Haiti die
Zeitschriften und Nachrichtenmagazine der westlichen Welt ihre ersten
bebilderten Berichte veröffentlichten, vermittelten sie eine Ahnung von
dem Grauen, das sich dort abgespielt hatte. Mehr ging nicht. Oder doch?
Warum vergaßen sie durch die Bank die kubanischen Mediziner und ihre
Helfer zu erwähnen, die sofort zur Stelle waren? 112 hatten schon Monate
zuvor im Nachbarland, in dem auf 10 000 Bewohner zwei Ärzte kamen und 80
Prozent des medizinischen Geräts Schrott sind, ihre Zelte aufgeschlagen.
Auch nachdem sich binnen weniger Tage 1400 Kubaner durch die Trümmer
gewühlt und Hunderte Verschüttete befreit hatten, um sie in den
ebenfalls eingeflogenen provisorischen Lazaretten zu behandeln, waren
sie nur einer Handvoll Korrespondenten aufgefallen und ein paar Zeilen
wert.
Über die Nothilfe hinaus macht sich Havanna um den Aufbau
langfristiger Strukturen verdient. Brasilien und Kuba werden Haiti
helfen, eine moderne Struktur der epidemiologischen Überwachung
aufzubauen, unentgeltlich. Für Präsident René Préval war das dieser Tage
während einer Feierstunde große Lobeshymnen wert. Die Experten kann
Haiti nach und nach selbst stellen. Unter den 30 000 Studenten, die an
der 1998 in der Nähe von Havanna eingerichteten lateinamerikanischen
Hochschule für Medizin immatrikuliert sind oder waren, befinden sich
auch viele Haitianer. Die Zulassung zum Studium, das gratis ist,
verpflichtet die zukünftigen Ärzte, mindestens fünf Jahre dort zu
praktizieren, woher sie gekommen sind. Das heißt, in den entlegensten,
ärmsten Gegenden ihrer Heimatländer. Diese Verpflichtung hat sich bisher
bewährt.
Kuba »das solidarischste Land der Welt« (Nelson
Mandela), hat seit Jahrzehnten weder Mittel noch Mühe gescheut, um seine
Erfahrungen zur Schadensbegrenzung weiterzugeben. Wenn es arme Länder
sind, dann ebenfalls gratis. Nach Hurrikans, Erdbeben, Naturkatastrophen
überhaupt, oder Havarien, zum Beispiel vor 24 Jahren, nach dem Gau von
Tschernobyl. Der spätere Präsident der Ukraine Leonid Kutschma erinnerte
sich, er war jüngst bei einer Feierstunde hier zugegen: »Andere Länder,
reiche Nationen sprachen ihr Beileid aus, Kuba half.« Es funktionierte
sein Pionierlager »Tarará« vor den Toren Havannas zu einem weiträumigen
Klinikum um, in dem vor allem Kinder behandelt wurden – bis zum heutigen
Tag 24 000. Sie leiden oder litten hauptsächlich an Haut- und
Schilddrüsenkrebs. Die Doktoren für Kinderpsychiatrie hatten rund um die
Uhr zu tun, wobei ihnen, wie sie selbst sagen, die herrliche friedliche
Umgebung direkt am Meer unschätzbare Dienste leistete. Noch heute kommen
Patienten, denn die nach der Explosion freigesetzten Cäsium-137-Isotope
haben eine Halbwertzeit von 30 Jahren.
Für Hunderttausende Arme
von den Anden bis zum Himalaja sei das Erbe, das Fidel Castro
hinterlässt, nicht die bewaffnete Revolution, sondern dass sie ihre
Sehkraft wiedererlangt sowie Lesen und Schreiben gelernt haben, meinte
ein bolivianischer Leitartikler. Die erste Mission kubanischer Ärzte
wurde vor 46 Jahren nach Algerien entsandt. Bis heute waren
schätzungsweise 100 000 dieser Helfer in Weiß in 81 Ländern eingesetzt.
Das mache es für die USA schwieriger, ein Volk zu vernichten, das allein
in Lateinamerika einer Million Menschen das Augenlicht wiedergegeben
hat, prophezeite Fidel Castro im August 2006.
Der
guatemaltekische Arzt Aspiaga sagte einem Reporter: »1976 tötete in
unserem Land ein Erdbeben 23 000 Menschen. 1998 der Hurrikan ›Mitch‹
wahrscheinlich ebenso viele oder noch mehr. Und jetzt (im Oktober 2005)
der Hurrikan ›Stan‹. Solche Katastrophen hinterlassen bei den
Überlebenden schweren traumatischen Stress. Niemand kümmerte sich um
sie. Sie sind immer Opfer. Sie können sich nicht aussuchen, wo sie
wohnen wollen, und sie leben, wie es mal gerade so geht, chancenlos,
vergessen, Schicksalsschlägen hilflos ausgesetzt. Und dann kommen auf
einmal die Kubaner. Verstehen Sie, dass man sie als vom Himmel geschickt
empfindet?« Bei ihren Missionen haben Kubaner laut
Weltgesundheitsorganisation mindesten einer Millionen Menschen das Leben
gerettet. Die Resonanz in der westlichen Welt hält sich in engen
Grenzen.
Neues Deutschland, 8. April 2010
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"Es kommt nicht darauf an, den Menschen der dritten
Welt mehr zu geben sondern Ihnen weniger zu stehlen."
Jean Ziegler
Aber solange es ist, wie es ist, helfen wir, wo, wie, wann
immer wir können, während wir gleichzeitig versuchen, die
Verhältnisse grundlegend zu verändern.
HELFEN Sie uns zu helfen ...
Bitte helfen Sie jetzt!
Verschickte Übersee-container nach Cuba und Mali:
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